Dirk Spiegel zur Krypto-Institutslizenz im FINIG – Was jetzt kommt

Die Schweizer Krypto-Regulierung steht vor einem Paradigmenwechsel. Mit der FINIG-Revision schickt der Bundesrat zwei neue Bewilligungskategorien in die Vernehmlassung: das Zahlungsmittelinstitut und das Krypto-Institut. Davon betroffen sind praktisch alle Anbieter von Custody, Trading, Staking und Stablecoins in der Schweiz.

Was das konkret bedeutet und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die eigene Compliance-Stuktur zu prüfen, erklärt Dr. Dirk Spiegel, CEO bei velaw, in diesem kurzen Video.

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Die wichtigsten Punkte auf einen Blick

Zwei neue Lizenzkategorien: Der Bundesrat schlägt mit der FINIG-Revision zwei neue Kategorien vor: Zahlungsmittelinstitute für Payment und Stablecoins sowie Krypto-Institute für Custody, Trading und Staking.

FINMA statt SRO: Das bisherige SRO-Modell wird durch eine direkte FINMA-Aufsicht abgelöst. Für viele Anbieter bedeutet das: höhere Anforderungen an Organisation, Governance und Dokumentation.

Kein konkretes Inkrafttreten, aber klare Richtung: Ein genaues Datum steht noch nicht fest. Die regulatorische Richtung ist jedoch eindeutig. Wer jetzt handelt, verschafft sich einen strategischen Vorteil.

Jetzt vorbereiten: Die entscheidende Frage ist nicht ob, sondern wann. Institute, die ihre Compliance-Strukturen heute prüfen und anpassen, werden morgen weniger Aufwand haben.

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Autor

Dirk Spiegel, Velaw Zürich

Dr. iur. Dirk Spiegel, LL.M.

CEO, Gründungspartner

Bio

Dirk ist Gründer der Velaw AG und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Asset Management, Investmentfonds und Privatmarktanlagen. Er berät internationale und nationale Vermögensverwalter, Banken, Fonds, institutionelle Investoren und andere Finanzintermediäre in wichtigen rechtlichen, strategischen und transaktionsbezogenen Fragestellungen.

Seine Schwerpunkte sind die Gründung und Strukturierung von Anlageprodukten, die Durchführung von Bewilligungsverfahren sowie die Beratung zu Vertriebs- und Marketingaktivitäten im In- und Ausland.

Er verfügt über umfassende Erfahrung in Corporate Governance, Compliance und Risk Management sowie in der Entwicklung und Umsetzung interner Regelwerke, Anti-Geldwäsche-Konzepten und Kontrollmechanismen. Zuvor war er Group General Counsel und Group Chief Compliance Officer einer globalen, in der Schweiz börsenkotierten Vermögensverwaltungsgesellschaft und sammelte Berufserfahrung in Europa, den USA und Asien.

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